Samstag, 7. November 2026
Die heutige Fahrt nach Kanazawa führt uns über Bergstrassen und an Stauseen vorbei nach Shirakawa-gō. Das kleine Dorf besteht fast ausschliesslich aus traditionellen Holzhäusern mit Strohdächern. Es gehört zum UNESCO-Welterbe, und man muss fast sagen: leider. Entsprechend gross ist der Touristenrummel. Es ist ein Ballenberg auf Japanisch, mit dem kleinen Unterschied, dass die Häuser hier bewohnt sind. Für uns ist das ein bisschen zu viel. Wir machen ein paar Fotos und setzen unsere Reise fort.
Ein paar Kilometer weiter erreichen wir Ainokura, ein kleines Dorf, das ebenfalls zum Welterbe gehört. Weil es hier keinen Parkplatz für Reisebusse gibt, sind sehr viel weniger Leute unterwegs. In einer kleinen Dorfkneipe gönnen wir uns nach der Überwindung sprachlicher Schwierigkeiten eine Nudelsuppe.
Gegen 16 Uhr erreichen wir Kanazawa, eine Hafenstadt mit rund 450'000 Einwohnern. Unser Hotel liegt mitten im Shoppingviertel, zwischen vornehmen Läden und Einkaufstempeln.

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